Mach es einfach

Mach es einfach ist leicht gesagt, wenn die Hürden im Kopf immer höher werden und das Ziel in weiter Ferne liegt. Als Du anfingst zu träumen, schien alles so nah – das Ziel, der Erfolg – doch je länger Du damit gezögert hast, desto höher wachsen die Hürden und türmen sich die Zweifel. Was kann alles passieren? Wohin führt das? Und – macht das überhaupt Sinn?

Die folgende Gedankenreise in vier Schritten ist eine kleine Übung, um mit solchen Situationen umzugehen, im Management wie im Alltag. Es geht darum, innere Ressourcen zu sammeln und sich nachhaltig Mut zu machen. Du brauchst dazu nur Ruhe und ein paar Minuten Zeit.

Suche Dir einen Raum, in dem Du ungestört bist und entspanne Dich, am besten im Stzen. Jetzt begib Dich in eben jene Situation: Was willst Du schon lange machen, machst es aber nicht, weil es offenbar doch nicht so einfach ist, wie Du zunächst dachtest. Oder weil es sich einfach noch nicht ergeben hat, nie war der rechte Zeitpunkt, irgendwie passt es immer nicht. Aber bald, irgendwann… und das Ziel rückt immer weiter weg.

1Entspann Dich und schließe die Augen. Denke nun an diesen Wunsch, der immer mehr zur Herausforderung wurde. Welche Herausforderung ist dies, je konkreter, desto besser. Und jetzt frage Dich, welche Hürden sind es, die zwischen Dir und Deinem Ziel liegen? Sei ehrlich und benenne Deine Befürchtungen, Ängste – möglicherweise sind es einfach Verwicklungen im Alltag, die Dich festhalten. Stell Dir nun diese Hürden visuell vor. Wie hoch sind sie? Einen Meter? Oder eher zwei Meter hoch – also tatsächlich zu hoch, um sie einfach mal so zu überwinden. Hast Du es genau vor Augen? Wie fühlt es sich an? Bleibe für ein paar Momente in dieser Situation. Es ist Deine, halte sie aus.

2Du bist immer noch in der Situation und hast Deinen Wunsch ebenso klar vor Dir, wie die Hürden. Nun stell Dir vor, Deine Situation ist doppelt so kompliziert, die Hürden doppelt so hoch und dadurch wird Deine Herausforderung doppelt so groß. Was sind das jetzt für Hindernisse? Wie hoch ist die Hürde nun? Gehe alles Punkt für Punkt durch und verdopple in Gedanken den Schwierigkeitsgrad. Lass Dir Zeit. Hast Du es genau vor Augen? Spürst Du es? Wie fühlt es sich an? Bleibe für ein paar Momente in Deiner Situation.

3Nächster Schritt: Verdoppele die Höhe Deiner inneren Hürde noch ein letztes Mal. Was hält Dich nun auf, wie hoch ist die Mauer, was macht sie unüberwindbar? Lass Dir Zeit, male es Dir möglichst genau aus. Was siehst Du? Was fühlst Du? Verharre auch hier einen Moment in Deiner Situation und versuche, Dir alles ganz genau vorzustellen.

4Bist Du bereit? Dann begib Dich wieder zurück zu Deiner tatsächlichen Aufgabe, mit der Du begonnen hast, zu Deinem Wunsch, der am Anfang stand. Vergegenwärtige Dir Deine tatsächliche Herausforderung. Du wirst vermutlich sehen, das eine ein Meter hohe Hürde kein Hindernis ist und selbst zwei Meter leicht genommen werden können. Was wird Dein erster Schritt sein, Dir Deinen Wunsch zu erfüllen?

Danke an Allen Shaw für alle Illustrationen zu Balanced Environment

Einradfahren zu lernen ist schwer, die Möglichkeiten sich zu blamieren sind kolossal und billig ist es auch nicht. Dabei wollte ich es immer mal ausprobieren.

Auf einem Einrad über ein Seil zu balancieren, kommt mir unmöglich vor.

Auf einem Einrad über ein Seil zu fahren, das zwischen zwei Hausdächern gespannt ist, und dabei zu jonglieren, ist undenkbar.

Einradfahren zu lernen…

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